SAUERSTOFFTHERAPIE-VERORDNUNG

Bei Lungenerkrankungen, die zu einem Sauerstoffmangel im Blut führen, ist eine Langzeitsauerstofftherapie erforderlich.

Manche Patienten mit schwerer COPD–Erkrankung, Lungenemphysem, pulmonaler Hypertonie (Druckerhöhung im Lungenkreislauf), Lungenfibrose

(Umbau des Lungengewebes in Bindegewebe) oder einer anderen Erkrankung bekommen über die normale Atmung nicht genügend Sauerstoff ins Blut und müssen daher fehlenden Sauerstoff künstlich zuführen.

Solchen Patienten wird über eine Nasenbrille ständig Sauerstoff zugeführt. Bei der Langzeitsauerstofftherapie soll die Zugabe von Sauerstoff über mindestens 16 Stunden eines Tages (24 Stunden) erfolgen.

Die Langzeitsauerstofftherapie hilft Patienten die Leistungsfähigkeit und damit Lebensqualität zu erhöhen. Die Patienten leben länger und besser. Zur genauen Dosierung die Langzeit-Sauerstofftherapie ist eine standardisierte Belastungsuntersuchung notwendig.

dr elisabeth leko mohr image sauerstofftherapie verordnung

In der Ordination wird eine standardisierte Belastung am Fahrrad-Ergometer zur Prüfung der Indikation für Langzeit-Sauerstofftherapie durchgeführt.

Abhängig von den Untersuchungsergebnissen wird eine Dosierung der erforderlichen Sauerstoffmenge für Ruhe und Belastung verschrieben.

Um die Mobilität der Patienten zu erhalten, wird eine Flüssig-Sauerstofftherapie mit transportablem Gerät verordnet.